Christoph Fischhaber beendet Profikarriere!

Der Rekordspieler sagt „Servus“. 15 Saisons oder 757 Spiele lang stand Christoph Fischhaber für die Tölzer Löwen auf dem Eis. Abgesehen von zwei Gastspielen in Landshut und Miesbach verbrachte der gebürtige Benediktbeurer die gesamte Karriere bei seinem Heimatverein. Vergangenes Jahr überholte Fischhaber Florian Zeller und hält nun den Rekord für die meisten Spiele für den EC Bad Tölz – 757 an der Zahl!

Fischhaber selbst blickt stolz auf seine lange Zeit als Profi zurück: „Irgendwann merkt man einfach, dass es zu Ende geht, dass das Feuer nicht mehr so da ist. 52 Hauptrundenspiele plus Playoffs sind schon eine ganze Menge, die man erstmal stemmen muss. Ich habe in meinem Leben sehr viel Eishockey gespielt und werde dies auch weiterhin machen, allerdings eine Nummer kleiner.“ Besonders stolz ist er auf seine zwei Oberligameisterschaften: 2019 mit dem EV Landshut und 2012 mit den Tölzer Löwen. „Damals waren wir eine echt junge Truppe mit nur Einheimischen, das war schon etwas ganz außergewöhnliches.“

Ganze elf Jahre lang war Axel Kammerer sein Trainer: „Ich habe riesengroßen Respekt für Christoph. Er stellt sich immer zu 100% in den Dienst der Mannschaft und ist dabei unfassbar vielseitig einsetzbar. Egal in welcher Situation und Spielphase man ihn einsetzt, er liefert immer ab. Er ist der Traum eines jeden Trainers. Ich bewundere seit jeher seine Spielübersicht und seine Ruhe in den brenzligen Momenten. Seine Konstanz ist auch der Wahnsinn, ich kann mich kaum daran erinnern, dass er jemals verletzt war oder gefehlt hat. Leider scheint jetzt der Zeitpunkt gekommen zu sein, an dem er den Schlussstrich ziehen möchte. Er hat unglaublich viel für die Mannschaften, in denen er war, und vor allem für die Tölzer Löwen geleistet. Es war immer eine tolle Zusammenarbeit – ich kann mich nur bei ihm bedanken!“

Auch der Geschäftsführer Fabian Schlager möchte sich für die gemeinsame Zeit bedanken: „In den letzten drei Jahren habe ich Christoph als echten Teamplayer kennenlernen dürfen. Er hat sich in allen Phasen komplett in den Dienst der Mannschaft gestellt, egal ob als Center der ersten Reihe oder an der Seite der jungen Wilden in Reihe vier. Auch in Über- und Unterzahl füllte er seine Rolle perfekt aus. Seine Erfahrung und seine Spielweise sind für jede Mannschaft sehr wertvoll und wir können uns glücklich schätzen, dass er so lange bei uns war. Ich wünsche ihm von Herzen alles Gute!“